Eine zweite 12V Steckdose im T3 Armaturenbrett nachrüsten

Zusätzliche 12V Steckdose im T3

So eine zweite 12V Steckdose in der Größe eines Zigarettenanzünders oben am Armaturenbrett ist sehr praktisch für Zusatzgeräte, wie z.B. das Navigationssystem. Der Stecker fällt dann nicht immer aus dem “richtigen” Zigarettenanzünderloch heraus und überhaupt...
Ich hab da also oben neben der Lüftung mehrere Löcher dicht nebeneinander ins Metall gebohrt. Die hab ich dann mit viel roher Gewalt “aufgerieben” bis die neue Steckdose da rein passte. Eigentlich ist dieses kegelförmige Werkzeug da am Akkuschrauber eher für Holzarbeiten gedacht. Bei solch dünnem Blech klappt das aber gerade noch. Es gibt aber auch besser geeignete, kegelförmige Lochbohrer

Medion Navigator im VW T3

So wie hier oben könnte das dann fertig aussehen. Das wirklich lästige Kabel steckt nun also nicht mehr waagerecht neben dem Radio im Zigarettenanzünder, sondern senkrecht vor der Scheibe.

So, und weil wir gerade dabei sind die Elektrik zu perfektionieren stellt sich die Frage: Wie lade ich eigentlich meine Batterie auf. Im Idealfall natürlich während der Fahrt auf der Autobahn, ohne Licht und ohne Lüfter. Dann liegt die Bordspannung bei gut 13,6-13,8V. Wenn man das Licht anmacht geht das schon bis etwa 13,2V in die Knie. Läuft zusätzlich der Lüfter auf Stufe 1 sind die 13V kaum noch zu schaffen. Wenn man sogar noch auf die Wahnsinns Idee kommt eine Kühlbox mit laufen zu lassen, und sich die Bordspannung dadurch in etwa bei 12,4V einpendelt ist das schon eine ziemliche Belastung die sich im Verbrauch deutlich bemerkbar macht, weil die Lichtmaschine schwerer zu drehen ist, da sie so stark gefordert wird. Wir reden aber immer noch über den Idealfall bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn. Fehlt die Drehzahl, weil ich im Stadtverkehr schwimme und oft an Ampeln stehe, so kann sich die Batterie kaum richtig vom “Startschock” erholen. Beim Anlassen wird dermassen viel Saft aus dem Akku gelutscht, dass es ewig und 3 Ampeln dauert, bis das halbwegs wieder ausgeglichen ist. So, lange rede, wenig Sinn: Wie lade ich die Batterie, ohne jedes Mal eine Expedition bis in den Motorraum zu starten (Beim JX-Diesel Motor ist da nämlich die Starterbatterie) oder unter dem Sitz die Finger wund zu stoßen, denn da ist zumindest die 2. Batterie. Hier meine Idee:

RFI2007-08-17-115130Das ist eine Normsteckdose für 12V mit einem passenden Normstecker. Die meisten kennen normalerweise nur diese klobigen Stecker für den Zigarettenanzünder. Manchmal sitzt auf denen vorne ein abnehmbares rotes Plastik drauf. Nimmt man das ab, passt der gleiche Stecker in solch eine Normsteckdose. Das ganze ist wasserdicht, denn man kann es zuschrauben. Das mit dem gelben Kabel ist ein fliegender Sicherungshalter. Der kommt in Reihe in die Leitung. Das ganze kommt bei mir 2 Mal rechts neben das Nummernschild. Einmal um die Starterbatterie damit nach außen zu legen und das 2. kommt an die Leitung am Trennrelais zur 2. Bordbatterie. Der Normstecker kommt dann an die Anschlüsse von meinem CTEK 3600 Ladegerät:

Das ist ein schön kleines und handliches und vor allem sehr intelligentes Ladegerät der 60Euro Preisklasse in einer flexiblen Tasche. Nicht zu vergleichen mit den klobigen Kraftwerken, die in den Camping-Ausrüstungen vor 20Jahren eingebaut wurden.

ctek

Das alles weiß man zu schätzen, wenn man längere Zeit auf dem Campingplatz steht und plötzlich nicht mehr los kommt, weil die Batterie leer ist. Eine Kühlbox hatte mir mal an einem einzigen Nachmittag die Batterie leergesaugt Seitdem weiß ich wie aufwändig es ist erst die Krokodilklemmen an der Batterie im Motorraum anzuschließen...

12v

12V Steckdosen für Navi und Ladegerät